Myanmar Info

Länderinfo Myanmar

  • Land der Buddhas
  • Einzigartiges Kulturgut
  • Lebendige Religionen
  • Tempel und Pagoden
  • Vielvölkerstaat

Kurzer Einblick 
Myanmar, wie sich Burma heute nennt, ist bis jetzt hauptsächlich ein Agrarland geblieben. Die frühere Selbstabschottung wurde von einer politischen Teilisolierung abgelöst. Die Militärregierung in Yangon kann den Vielvölkerstaat noch nicht völlig kontrollieren. Immer noch sind Teile der Minoritäten wie der Karen, der Shan und der Mon in Scharmützel und Kämpfe mit Regierungstruppen verwickelt. Die Geschichte Myanmars ist nicht nur von Krieg und Kolonialismus geprägt, sondern auch stark verbunden mit dem Opium. Im Goldenen Dreieck, ausserhalb jeglicher staatlicher Kontrolle wurde und wird Mohn angepfanzt.

Geografie
Myanmar ist der grösste Festlandstaat von Südostasien und hat gemeinsame Grenzen mit Bangladesh, Indien, China, Laos und Thailand. Der bedeutendste Fluss Myanmars ist der Ayeyarwaddy. Er entspringt im nördlichen Hochgebirge und ist auch die wichtigste Schifffahrtsverbindung vom Norden in den Süden. Im Norden an der Grenze zu China ist der Hkakabo Razi mit 5881 m der höchste Berg Myanmars.

Bevölkerung
Im Leben der Burmesen spielt der Buddhismus die bestimmende Rolle. Anuimistische Gebräuche wie der Glaube an die nats, teils Natur- und Totengeister, sind erhalten geblieben. Ihnen wird ein starker Einfluss auf das Leben zugeschrieben. Oestlich von Bagan, auf de Popa-Berg, haben die wichtigsten 37 Nats ihren Wohnsitz. Weitere Religionen wie der Hinduismus, der Islam und das Christentum haben auch heute noch das Anrecht auf lokale oder staatliche Feiertage. Von der religiösen Toleranz her könnte der Vielvölkerstaat Myanmar ein einmaliges Gebilde sein, wenn die Toleranz auch auf die politische Ebene ausgedehnt werden könnte.

Sehenswürdigkeiten
Die weltberühmte Shwedagon Pagode in Yangon, Mandalay, der Inle Lake im Shan Staat mit seinen Fischern, die ihre schlanken Boote mit einer einmaligen Fusstechnik rudernd fortbewegen, verzaubern durch Ihre Einzigartigkeit. Bagan, in der Ayeyarwady-Ebene gelegen, ist die eindrücklichste Ruinenstätte Myanmars oder gar ganz Asiens. In seiner Blüte war bagan das kulturelle, religiöse und politische Zentrum Myanmars.

Handwerk
Die Region von Bagan ist auch bekannt für seine Lackwaren. In aufwendiger Arbeit werden Truhen, Tische, Teller und Schalen mit bis zu sieben Schichten mit natürlichem Harz lackiert und nach jedem Arbeitgang in Sandkellern getrocknet. Das Harz gibt es in den Farben schwarz und rotbraun. Nach der letzten Lackierung werden Muster oder ganze Geschichten in den Lack eigekratzt. Mit einem Griffel werden nun andere Farben in die Ritzen eingetragen. Anschliessend wird der Gegenstand nach der letzten Trocknung mit Bimsstein abgeschliffen.

Unsere Leistungen
Alle Touren werden im Privatfahrzeug mit englischsprechender Reiseleitung durchgeführt. Deutschsprachige Reiseleitung auf Anfrage möglich. Bei unseren Touren sind das tägliche Frühstück, Uebernachtung Basis Doppelzimmer, Inlandflüge, Bahn- und Bootsfahrten gemäss Programm, sowie allfällige Eintrittsgelder eingeschlossen. Nicht inbegriffen sind die Visumkosten und die Gebühren zum Beschaffen des Visums, Getränke, zusätzliche Mahlzeiten, Flughafentaxen, Trinkgelder an Fahrer und Guide, persönliche Auslagen, Einkäufe usw..

Wichtiges
Einreisebestimmungen: Ein Visum ist erforderlich. Der Pass sollte mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein. Sie müssen im Besitz eines Rückreise- oder Ausreiseflugscheins sein. Das Visum wird für einen Aufenthalt von maximal 4 Wochen ausgestellt. Beste Reisezeit: Während der Trockenzeit von November bis Februar. März bis Mai gilt als die heisseste Reisezeit. Wir bitten alle Reisenden auf die religiöse und sittlichen Empfindungen der Bewohner Myanmars Rücksicht zu nehmen.